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AvD Jahreshauptversammlung 2014 in Baden-Baden

Präsidium 2014Planmäßiger Verlauf der Neuausrichtung

  • Positive Aufstellung des AvD soll weiter gestärkt werden
  • Peter A. Verloop und Franz Graf zu Ortenburg in ihren Ämtern bestätigt
  • Rolf W. Menzel und Alexander Mrozek neu im Präsidium des AvD

Im Rahmen der AvD Jahreshauptversammlung, die am 15. Juni 2014 im Dorint Hotel Maison Messmer in Baden-Baden stattfand, wurde die positive Aufstellung des Automobilclub von Deutschland (AvD) bewertet. Die seit 2009 umgesetzte strategische Neuausrichtung verläuft weiterhin planmäßig und stärkt den AvD nachhaltig. So wurde der Bereich „Assistance“ ausgebaut und dank des Schwerpunktes in den Bereichen Marketing und Vertrieb wurden vom Präsidium unter dem Vorsitz von AvD Präsident Ludwig Fürst zu Löwenstein Erfolge bei der Mitgliedergewinnung erzielt.

Peter A. Verloop wurde als Vizepräsident für Controlling und Franz Graf zu Ortenburg, als Vizepräsident für Klassik und Finanzen erneut in ihren Ämtern bestätigt. Die Amtszeit der Vizepräsidenten beträgt 2 Jahre.

Neu gewählt wurden Rolf W. Menzel als Vizepräsident für Recht und Verkehr und Alexander Mrozek als Vizepräsident für Marketing.

Rolf W. Menzel, als Anwalt mit u.a. Schwerpunkt Verkehrsrecht tätig, legt neben seinen juristischen Schwerpunkten auch einen Fokus in den Bereich Vertrieb. Alexander Mrozek als gelernter Werbekaufmann mit Agenturerfahrung hat das Ziel, weitere Potentiale des AvD zu nutzen und somit den Club weiter nach vorne zu bringen.

Das aktuelle Präsidium setzt sich wie folgt zusammen:

  • Präsident Ludwig Fürst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg
  • Vizepräsident für Touristik und Vertrieb Gebhard Sanne
  • Vizepräsident für Controlling Peter A. Verloop
  • Vizepräsident für Recht und Verkehr Rolf W. Menzel
  • Vizepräsident für Sport und Jugend Volker Strycek
  • Vizepräsident für Klassik und Finanzen Franz Graf zu Ortenburg
  • Vizepräsident für Marketing Alexander Mrozek

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch verkehrspolitische Angelegenheiten diskutiert. Anlässlich der Sitzung des Verkehrsausschusses des AvD unter Leitung des Präsidenten Fürst zu Löwenstein haben sich die Delegierten zu einem Programm der gesellschaftsgerechten Mobilität bekannt. In diesem 10-Punkte Programm setzt sich der AvD unter anderem in der Frage der Maut für eine Vignettenlösung mit Zweckbindung für den Straßenbau ein.

Der AvD fordert bezüglich des Straßenbaus einen effektiven Einsatz und die Erhöhung der Infrastrukturmittel bei gleichzeitigen Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden. Dazu gehört vor allem auch ein besseres Management der Baustellen mit einer wirksamen Reduzierung der Staus.

Der AvD setzt sich für die Senkung der Mobilitätskosten ein und meint damit auch sein Nein zu höheren Kfz- und Mineralölsteuern. Er schlägt zur Entlastung sogar die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7% vor.

Der AvD sieht keinen Anlass für ein flächendeckendes Tempolimit, weil 40% der Autobahnen und 90% aller deutschen Straßen ohnehin bereits in der Geschwindigkeit reguliert sind.

Bezüglich der Punktereform hält der AvD Verkehrsausschuss die Überarbeitung der Verjährungsregelung und der Nachschulung, sowie der Bewertung einzelner Delikte für zwingend geboten, um Ungerechtigkeiten und erhebliche Nachteile vor allem für Berufskraftfahrer zu vermeiden.

Der AvD widerspricht der Einführung weiterer Umweltzonen und fordert zur genauen Überprüfung der bestehenden Umweltzonen auf, weil deren Wirksamkeit bislang nicht nachgewiesen und sogar zweifelhaft ist.

In seinem 10-Punkte-Programm für gesellschaftsgerechte Mobilität bekennt sich der traditionsreichste deutsche Automobilclub zum internationalen Verkehrssicherheitsprogramm „Vision Zero“, das sich für die Erhöhung der Verkehrssicherheit in allen Bereichen einsetzt.

Der AvD will mit seinem 10 Punkte-Programm „gesellschaftsgerechte Mobilität“ dazu beitragen, Lebensqualität, aber auch Freiheit und Selbstbestimmung für alle Gesellschafts- und Altersgruppen zu fördern. Dazu gehört aber auch die Selbstbestimmung über und der Schutz der im Verkehr erhobenen personenbezogenen Daten, die unter Kontrolle des Verbrauchers bleiben müssen. Manche positive Anwendung wie der automatische Notruf „e-call“, darf nicht durch Überfrachtung des elektronisch vernetzten Autos aufgehoben werden. Der „gläserne Autofahrer“ darf nicht das Schattenbild aller Bewegungen des Bürgers werden und schon gar nicht dessen Selbstbestimmung und Freiheit einschränken. Der AvD wird sich verstärkt für die Umsetzung der Interessen von Mitgliedern und Autofahrern engagieren und sich dazu im Sinne der Sache auch verstärkt öffentlich klar positionieren.

Für Rückfragen steht die AvD Presseabteilung unter Tel.: 069-6606-368 zur Verfügung.